Fläche: 57.744
km²
Einwohner: 6.570.000
Hauptstadt: Giordano
Landesherr: Violetta di Eco Karte der Provinz
Allgemeines
Das Fürstentum Magiano ist eine Provinz des Regno Santo di Gran Novara, welches im Nordwesten des Landes südlich des Fürstentum
Celanosund westlich der autonomen Republik Lascona liegt. Im Süden schließt es an das Fürstentum Sersale an. Die Hauptstadt des Fürstentums ist die Hafenstadt
Giordano.
Das Fürstentum Magiano ist schon lange Teil des Königreich Gran Novaras, seine Fürsten gelten jedoch als latent aufmüpfig gegen den momentan amtierenden Re, dies hat sich seitdem
die Familie di Badoglio beruhigt. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn Celano galt Magiano bisher als offenes und relativ freies Fürstentum, der momentane Fürst Domenico Farnes hat mit
dieser Tradition gebrochen und zeigt sich als Hardliner. Größere Städte neben Giordano sind Vola, San Oratio, Baia die Vittoria und Carnevario.
Geographie
Girodano, die Hauptstadt des Fürstentums, liegt im Giordanobecken, welches nur von weichen Hügelketten durchbrochen wird. Im Norden um die
Stadt Vola befinden sich die Gebirge des Fürstentums, welche das Gebiet zu einem Ski und Erholungsgebiet machen. Bis zur Mitte des Landes liegt das magianesische Mittelgebirge,
welches durch seine Schönheit immer wieder Touristen anzieht. Das Fürstentum ist grundsätzlich geprägt durch Gebirgs- und Hügellandschaften, was eine großflächige Landwirtschaft
sowie Monokulturen erschwert, deswegen spielt die Viehzucht im Agrarbereich eine große Rolle, verwendet werden verschiedene Schafsarten, darunter vor allem die novarische Eigenart
das Tiezzo-Schaf und diverse Ziegenarten. Im Süden besitzt das Fürstentum jedoch durch die Vinzencobucht einige Strände und Küsten zum medianischen Meer. Vorallem die
Hügellandschaften, welche von den Bewohnern mit Stolz als Perlen der Natur bezeichnet werden erfreuen sich größer Beliebtheit bei den eher wenigen Touristen, die das Fürstentum zu
verzeichnen hat.
Verwaltung
Magiano gliedert sich in vier größere Verwaltungseinheiten, als Ebene zwischen der Landesverwaltung und den örtlichen Behörden. Diese Verwaltungsbezirke sind Giordano, Vola, San
Oratio und Carnevario. Diese Verwaltungseinheiten sind jedoch nur von geringer Bedeutung, generell kann man eine weitestgehende Zentralisierung innerhalb des Fürstentums
feststellen.
Die Politik des Fürstentums selbst gilt als gemäßigt man versuchte seit jeher den Bürgern möglichst viele Rechte zu gewähren, da man über die Aufmüpfigkeit der eigenen Bevölkerung
wusste, und man sich des Mottos „Teilen und Herrschen“ bediente, auf den unteren Ebenen bestehen große Mitbestimmungsrechte, während die oberen Ebenen zwar von Bürgerlichen
durchzogen sind, aber nur vom Fürsten zentral von seinem Sitz in Giordano aus ernannt werden.
Geschichte
Mitten in Gran Novara gelegen, hat das Fürstentum Magiano eine ebenso reiche und vielfältige Geschichte wie das Königreich Gran Novara
selbst, es ist von wechselhaften Perioden des Niedergangs und der Hochblüte gezeichnet, was sich auch etwas in der Mentalität der Bevölkerung wiederspiegelt
Antike
Die erste urkundliche Erwähnung von Magiano findet mit „Magianicum“ statt, so wurde das heutige Magiano genannt, nachdem es von Mediana aus in das Medianische Imperium eingegliedert
wurde. Bevor die Medianer sich diese Gebiet unterwarfen, war dieses Gebiet von diversen einheimischen Stämmen besiedelt, welche den heutigen Novaren bereits sehr verwandt waren. Sie
waren aber oftmals hellhaariger und hellhäutiger als die sonstige Bevölkerung der novarischenHalbinsel, man nimmt daher auch eine Abstammung aus dem Norden an. Diese These wird
durch die Tatsache untermauert, das diese Stämme im Vergleich mit dem restlichen Gebiet eher unzivilisiert waren und in eher ursprüngliche Weise lebten. Wie heute nahmen auch in der
Antike die Viehzucht und die Nähe zu den Hügeln und Mittelgebirgen eine besondere Stelle ein. Gegen die vorstoßenden Medianer wehrten sich die Einheimischen Stämme zwar
mutig und eifrig, doch waren sie den Medianern was die Kriegsführung und Waffentechniken betrifft unterlegen. Ein medianischer Geschichtsschreiber der damaligen Zeit schreibt
folgendes über diese Stämme: „Bei allen Unterschieden in Glaube, Feiertagen und Sprache war ihnen doch eines genehm: Ihr unbändiger Wille zur Freiheit. Dieser, welchen sie wohl von
ihren wilden Göttern beziehen, macht sie aufmüpfig und nährt ihre Verachtung gegenüber unserer überlegenen Kultur.“ Diese Einschätzung war erschreckend richtig, immer wieder
kam es in der Provinz Magianicum zu Unruhen gegen die Obrigkeit, welche sich bis in das Mittelalter zogen. Erst als Fürstentum unabhängig wurde beruhigte sich Magiano, die Abneigung
gegen die Celaner, welche als ehemalige Herren und Eroberer gesehen werden, schwächte sich zwar in den Grenzregionen zu diesem Nachbarn ab, doch ist sie eigentlich tief im
kollektiven Gedächtnis der Magianer verwurzelt.
Mittelalter
In dieser Epoche war das heutige Magiano lange Zeit von Celano, oftmals bekam der Thronerbe des Fürstentums Magiano als Lehen, bis er selbst sein Erbe antrat. Immer wieder hatten
die Celaner in dieser Zeit mit den Magianern zu kämpfen, welche sich immer wieder erhoben. Doch das mächtige Celano unterdrückte derartige Tendenzen immer wieder mit seiner vollen
Macht, gegen welche das kleine Magianonichts entgegenzusetzen hatte. Magiano wurde erst unabhängig als die Celaner ihren „Süden“ beruhigen wollten. Aus dem Jahr 1317 sind die
ersten Dokumente, die ein Fürstentum Magiano belegen. Damals wurde der Graf von Vola Pierluca nach seinem Sieg gegen den Grafen von Calimo und der Zerstörung seiner Residenzstadt im
Westen des heutigen Fürstentums zum ersten Fürsten von Magiano erhoben. Dieser Graf von Calimo war ein entschiedener Gegner der Celaner und sprach sollte er siegen, würde man die
Unterdrücker aus dem Norden endgültig vertreiben. Celano unterstützte den Grafen Pierluca und erwirkte nach dessen Sieg, das er in den Stand eines Fürsten erhoben wird, und man
sicherte sich im Gegenzug einen wirtschaftlichen Einfluss in Magiano.
Neuzeit
Im Zuge der Entwicklungen in dieser Epoche ließ der Einfluss Celanos spürend nach, währen der Süden des Fürstentums einen enormen Aufschwung vor allem des Handels und des Handwerks
erlebte und sich einiger blühender Städte erfreute, blieb der Norden landwirtschaftliche geprägt. Giordano mauserte sich in dieser Zeit zu einer großen Hafenstadt und zum Umschlag
für Waren aus allen Teilen der Welt.
Zeitgeschichte
Mit der industriellen Revolution setzten verschiedene Prozesse ein, welche die Gesellschaft von Magiano und ganz Gran Novara nachhaltig veränderten. Der Aufstieg Giordanos war
neuerlich angebrochen, nachdem sich zum Ende der Neuzeit eine Rezession und Zurückgang der Wichtigkeit der Stadt einstellte. Auf die aufkommenden sozialen Fragen reagierten die
Fürsten von Magiano in ihrer Tradition, welche noch von den Stämmen aus der Antike zu stammen scheint, mit dem Dampf ablassen aus dem Kessel. Man liberalisierte die Politik und
Gesellschaft auf den unteren Ebenen und sicherte sich jedoch weiterhin die Macht auf der Ebene des Fürstentums, man ging oftmals einen Pakt mit Großbürgerlichen ein um aufmüpfige
Adelige zu unterwandern. Trotz der vergleichsweise ruhigen Lage, welche diese Politik mit sich brachte kam es nicht zu einer Durchindustrialisierung des Fürstentums, diese
blieb auf die größeren Städte vorallem Giordano beschränkt, in welcher sich eine Schiffs und Textilindustrie etablierte. Auch weitere Wirtschaftszweige kamen hier zum Vorschein, da
der Vorzug einer Stadt mit großem Hafen ein erheblicher Vorteil war.
Land & Leute
Gesellschaft
Wie bereits in der Geschichte des Fürstentums angedeutet sind die Leute des Fürstentums meist von einem eher „liberalen“ und freiheitsbedürftigem Geist ausgezeichnet. Weiters gelten
die Bewohner als äußerst tolerant und gastfreundlich, eine Ablehnung gegenüber Touristen blieb bisher aus, da Magiano eine weniger frequentierte Region des Tourismus ist und somit
ein Insidertipp für Liebhaber Gran Novaras ist. Neben der Offenheit der Bewohner zeigen sich jedoch auch durch einen gewissen Hang zur Streitbarkeit aus, besonders wenn sie sich
ungerecht behandelt fühlen werden sie Ruppigkeit und oftmals sehr sarkastisch und vergessen ihre guten Sitten.
Kulinarisches
Die Magianos ist traditionell die Küche des Safrans und der scharfen Gerichte. Neben dem gelben Gewürz finden sich scharfe Peperonici und der Schafskäse Pecorino seinen Weg auf die
Teller des Fürstentums. Neben Schafskäse ist auch der für Nicht-Einheimische gewöhungsbedürftige Ziegenkäse einer der Lieblingsbestandteile für Essen im Fürstentum. Außerdem finden
Tomaten, Speck und verschiedene Käsesorten ihren Weg auf die Teller im Land. Als Getränk bevorzugen die Magianer ihren Wein, der im Gegensatz zu den süßlichen, lieblichen und
schweren Weinsorten des Südens, eher leicht, frisch und für manche Gaumen zu säuerlich ist.
Wirtschaft
Prägend für die Wirtschaft in Magiano ist noch immer die Hafenstadt Giordano sowie die topographischen Umstände des Landes. Wichtig sind der
Handel und Dienstleistungsektor sowie Leichtindustrie und Schwerindustrie im Schiffsbau und die Viehzucht. Es ist ein nicht zu unterschätzendes Einkommensgefälle zwischen dem Norden
und dem Süden festzustellen, innerhalb der einzelnen Gebiete wiederum zwischen Stadt und Land.
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